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Ortskulturring Schuby

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Leitung: Volker Hagge Ellhöft

Telefon (04621) 949432

Homepage: www.ortskulturring-schuby.de

Ortskulturringe sind Einrichtungen in den Gemeinden und hauptsächlich in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg zu finden.


Sie sind entstanden aus dem Deutschen Grenzverein heraus und  sind mit  den Einrichtungen der dänischen Minderheit eine wertvolle Kulturstütze in der Region.


Sie übernehmen einen Teil der Erfüllung der Staatsziele gemäß Landesverfassung. In Artikel 9, Absatz 3 heißt es dort unter anderem: Förderung der Kultur, der Erwachsenenbildung, ist Sache der Kommunen.


Es handelt sich hier um Aufgaben und damit Tätigkeiten, die in den genannten Kreisen von den Ortskulturringen übernommen wurden. Dieser Weg wurde gewählt, um einen politisch-parteilichen Einfluss möglichst gering zu halten und die im Grundgesetz geforderte "Freiheit der Lehre" zu gewährleisten.

 

Die Ortskulturringe sind heute zuständig für drei Hauptaufgaben:

  1. Förderung der Gemeinschaft in den Gemeinden.
  2. Förderung der Kultur in den Gemeinden.
  3. Bereitstellung von Angeboten zur Weiterbildung und Durchführung von Kursen im Rahmen der allgemeinen Erwachsenenbildung.

 

In der Erwachsenenbildung kann der Ortskulturring die Themen festlegen und den Dozenten auswählen. Auf die Lehrinhalte und Art der Durchführung darf er jedoch keinen Einfluss nehmen.


Der Ortskulturring Schuby wurde 1975 auf Initiative des Leitenden Verwaltungsbeamten des Amtes Schuby Martin König als eigenständige Organisation gegründet. Seine Gründungsmitglieder waren neun in Schuby ansässige Vereine, daher auch der 9-köpfige Vorstand.

 

Heute hat der Ortskulturring 15 Mitglieder einschließlich der Gemeinde und der Kirchengemeinde.


Aufgrund der hoheitlichen Tätigkeiten ist eine Kontrolle durch die demokratisch gewählten Organe unumgänglich. Aus diesem Grund ist immer der Bürgermeister "kraft Amtes" Mitglied des Vorstandes.


Die entstehenden Kosten werden zum größten Teil durch Teilnehmergebühren gedeckt, zum Teil auch durch die jährlich gezahlten Zuschüsse der Gemeinde und des Kreises. Letztere richten sich nach den erbrachten Unterrichtsstunden des Vorjahres und sind damit leistungsbezogen.

 

Nachdem sich die rechtlichen Rahmenbedingungen im Laufe der Jahre geändert hatten, änderte der Ortskulturring seine Rechtsform in einen eingetragenen Verein. Gleichzeitig wurde bei dieser Gelegenheit die Gemeinnützigkeit beantragt und dann auch vom Finanzamt anerkannt.


Das Bild zeigt die Gründungsurkunde vom 9. Dezember 1975.