Blickpunkt Januar 2010

Liebe Schubyer, liebe Leser,
der Jahreswechsel ist wieder einmal vollzogen und liegt hinter uns. Und so gilt es einmal mehr, "Bilanz" des vergangenen Jahres zu ziehen und gleichzeitig auch erwartungsvoll in das kommende Jahr zu blicken. Neben dem wohl dankbaren Erinnern an das große Ereignis des im November 2009 vor zwanzig Jahren stattgefundenen Mauerfalls und der damit verbundenen Beendigung der Teilung unseres Vaterlandes, will ich noch einmal in die "kleine Geschichte" unserer Gemeinde Schuby zurückblicken, und einige Ereignisse aufzeigen, ohne dass der Blick nach vorne zu kurz kommen soll.

Jubiläumswürdig wären im abgelaufenen Jahr da zu nennen:

  • Nachbarschaftshilfe war vor 30 Jahren ungeschriebenes Gesetz während der beiden großen
    Schneekatastrophen im Januar und Februar 1979.
  • Ebenfalls vor 30 Jahren diskutiert die Kirchengemeindeversammlung über Teilung der Kirchengemeinde St. Michaelis Land!?
  • Der älteste Verein, der nach Kriegsende gegründet wurde, der Schubyer Reiterverein, wurde 60 Jahre alt.
  • Die Schubyer Schule feierte vor 30 Jahren Richtfest eines Erweiterungsbaues und hätte jetzt im Jahr 2009 50-jähriges Bestehen des "Halbrundbaues" feiern können.
  • Vor 25 Jahren am 11.8.89 wurde der Sportplatz mit 400m Laufbahn seiner Bestimmung übergeben.
  • Der DRK-Tanzkreis feierte sein 30-jähriges Bestehen.
  • Der Kindergarten konnte mit der Waldgruppe ein 10-jähriges Fest feiern.

Was gilt es nun aber aus dem Jahr 2009 für den Chronisten festzuhalten?

Hierzu hat Martin König alle Vereine aufgefordert. Von gemeindlicher Seite ist wohl da der Abschluss der Bauarbeiten an der B 201, das am 12.9.2009 mit einem "Tunnelfest" gefeiert werden konnte, zu nennen.

Was aber wird das neue Jahr bringen?

Die Planungen für viele Dinge laufen und so mancher Terminkalender füllt sich so rasch, so dass der Platz und die Zeit schon wieder eng werden. Achten wir also auf die Veröffentlichungen und verplanen wir unsere Zeit nicht restlos. Halten wir immer mal wieder inne, besinnen uns und gehen mit Zuversicht und Gottvertrauen in ein neues Jahr.
"Gott hat uns nicht den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit gegeben."   
Wie schrieb ich doch am Jahresanfang 2009:
Der eine hat:
Einen Terminkalender, echtledern, mit Goldrand und Faltkalender;
Darin sortiert, Termine und Tagungen und wichtige Geburtstage;
Wenn es dann Neujahr ist, werden die Daten notiert und übertragen;
von A bis Z die Geburtstage; von Januar bis Dezember, des laufenden Jahres.
Damit alles seine Richtigkeit hat und Glückwünsche und Geschenke nicht vergessen werden.
Der andere hat:
Stets ein Lächeln nach innen; er denkt an die Seinen.

Mitunter --  leider  --  vergisst
der eine das Datum… der andere das Lächeln.

Dieses gilt auch Anfang diesen Jahres.

Ihnen allen nochmals ein gutes Jahr 2010.
Bürgermeister Helmut Ketelsen



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