Ansprache zum Advent

Liebe Besucher und Besucherinnen der
Homepage der Gemeinde Schuby,

die Planungen für die Weihnachtsfeiern und Silvester laufen überall auf  Hochtouren und ich nutze gerne, ein letztes mal im ersten Jahrzehnt des jungen Jahrhunderts, allen Bürgerinnen und Bürgern von Schuby zu danken.

Eigentlich wäre ja kein Grund zum Klagen, aber allerorts geht die Kunde vom "Sparen" und
vom richtigen "Haushalten" um. Politiker aller Couleur und aller Ebenen stehen sich da in nichts nach. Eine Klarheit gibt es da nicht. Wollen die einen sparen, wollen die anderen den Konsum ankurbeln; wollen die einen weniger ausgeben, wollen die anderen mehr einnehmen. Leider geht alles zu Lasten des Bürgers. Solange aber diese Gesellschaft nicht bereit ist sich anzupassen, solange wird es auch keinen Konsens in dieser Frage geben.

Da spricht der Ministerpräsident vom "Verzicht üben" (was sicherlich ehrlich gemeint ist), da
kommt schon auf der anderen Seite der "Goldene Zügel" zum Zuge, bei dem die Gemeindevertretungen aufgefordert werden, die Steuersätze auf die "Nivelierungssätze" anzuheben, wollten sie nicht Gefahr laufen, auf Zuschüsse (Fehlbedarfszuweisungen) verzichten zu müssen. Da werden Gutachter gefordert, die sicherlich auch Geld verdienen dürfen, obwohl vor Ort schon längst der "Handwerksmeister" eine Lösung parat hat, usw. usw.

Politiker, und das gilt auch und gerade für Kommunalpolitiker, sollten sich aber nicht in die gespürte oder vermutete Volksstimmung hineinschmiegen, sondern das Machbare voran treiben und auch einmal nein sagen, wenn denn die Zeit noch nicht reif ist. Alles braucht seine Zeit wenn Wünsche nicht nur fliegen, Pläne nicht nur gehen und Taten nicht nur hinken sollen.

Diese Zeit sollten wir uns gerade in dieser Jahreszeit nehmen und der "geruhsamen Jahreszeit" auch seinen Raum schaffen; für den Weihnachtsstress muss dann niemand anders verantwortbar gemacht werden.

Dank gilt wieder der Feuerwehr, die wie bereits in den vergangenen Jahren für die schmucke Weihnachtsbeleuchtung im Dorf gesorgt hat. Eine Ergänzung hat es hier auch Dank der Spende eines weiteren Sternes durch den DRK-Ortsverein Schuby gegeben, wobei gleichzeitig die langfristige Umrüstung auf energiesparende LED-Lampen in der Festbeleuchtung begonnen werden konnte.

Die Bücherei in der Schule Schuby bleibt, nicht zuletzt wegen der Kostenübernahme durch das Amt, erhalten. Um hier noch weiter an Attraktivität zu gewinnen, werden der Ortskulturring und der Kulturausschuss, in Zusammenarbeit mit Büchereileiterin Sabine Kelting, sicherlich noch umsetzbare Vorschläge vorlegen.

Das Bürgerbüro in Schuby bleibt ebenso bis auf weiters an den bekannten Tagen geöffnet, wobei der Donnerstagnachmittag sich mit der Öffnungszeit bis 18.00 Uhr als "Renner" herausgestellt hat. Für uns Schubyer taten die Worte des Amtsvorstehers Herbert Will und die positive Entscheidung zur Beibehaltung zu dieser Institution, gut.

Kurzfristige Entscheidungen und die nötigen Arbeiten an einem Kabel in der Nähe der Bushaltestelle Jägerkrug ermöglichten es jetzt, auch dort für eine Ausleuchtung zu sorgen. Die Busfahrer, vor allem die Kinder, werden es zu würdigen wissen.

Unser Baugebiet am Zickzackredder wird mit einem "Spatenstich" am 7.12.2009 die nötige Erweiterung erfahren um dem mündigen Bürger dort das Bauen zu ermöglichen, wo er sich in freier Entscheidung hingezogen fühlt. Die gute Zusammenarbeit der Gemeinde mit der Landgesellschaft findet nun nach erheblichen Widerständen seinen Fortgang.

Noch ein Thema möchte ich kurz anreißen, die Nachnutzung des Klärwerkes. Die entscheidenden
Verhandlungen laufen und sind auf den Weg gebracht.

Und nun wünsche ich allen Schubyern Bürgerinnen und Bürgern eine schöne Adventszeit,
gesegnete Weihnachten und ein gutes Neues Jahr. 
 
Helmut Ketelsen
Bürgermeister



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